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Berner Arbeitnehmer und Arbeitgeber sagen gemeinsam Nein zur Chaos-Initiative

Am 14. Juni 2026 stimmt die Schweiz über die sogenannte Chaos-Initiative ab. Diese fordert eine starre Obergrenze von 10 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern bis 2050. Aus Sicht der Berner Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände ist klar: Ein solcher Deckel schafft keine Lösungen, sondern neue Probleme.

An einer gemeinsamen Medienkonferenz haben Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände im Kanton Bern dargelegt, weshalb sie die Initiative ablehnen. Im Zentrum stehen die möglichen Folgen für Arbeitsplätze, Löhne, Fachkräfte, Versorgungssicherheit, Investitionen und den bilateralen Weg.

Thomas Warring, Präsident der Berner Arbeitgeber, betonte dabei die Auswirkungen auf die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden:

«Die Betriebe spüren den Mangel bereits heute. Zusätzliche Hürden treffen am Ende auch die Beschäftigten.»

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wären zusätzliche Einschränkungen für viele Betriebe eine grosse Belastung. Statt Entlastung drohen mehr Bürokratie, weniger Planungssicherheit und ein noch grösserer Druck auf Unternehmen und Arbeitnehmende.

Auch die Gewerkschaften warnen vor negativen Folgen. Sie weisen insbesondere auf den Lohnschutz und die Arbeitsbedingungen hin. Wer die Beschäftigten wirklich entlasten wolle, müsse Arbeitsbedingungen und Lohnschutz stärken – nicht neue Grenzen schaffen.

Die Berner Arbeitgeber sind überzeugt: Die Schweiz braucht pragmatische Lösungen, funktionierenden Lohnschutz, eine starke Sozialpartnerschaft und verlässliche Rahmenbedingungen. Ein starrer Deckel führt hingegen zu Unsicherheit, Bürokratie und Mangel.

Darum sagen die Berner Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände gemeinsam klar:

Nein zur Chaos-Initiative am 14. Juni 2026.

Das Video zur gemeinsamen Medienkonferenz finden Sie auf LinkedIn:
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Auch die Berner Zeitung berichtete über den gemeinsamen Auftritt der Verbände im Kanton Bern unter dem Titel «Keine Lösungen, neue Probleme»:
Bern: Sozialpartner warnen vor SVP-Zuwanderungsinitiative

Ein weiterer Beitrag ist auf der Plattform J erschienen:
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