Aktuelles

Gratulation zum neuen Präsident der AMKBE

Rochade an der Spitze der AMKBE: Der bisherige Vizepräsident Jürg Hostettler übernimmt als Arbeitgebervertreter neu das Präsidium von Corrado Pardini, der als Vertreter der Gewerkschaften das Vizepräsidium übernimmt.

Die AMKBE ist als tripartiter Verein der Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und der kantonalen Behörden aufgestellt. Dazu gehört, dass Präsidium und Vizepräsidium alle vier Jahre zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften alternieren.
Turnusgemäss übernimmt mit Jürg Hostettler ein Vertreter der Arbeitgeberverbände das Präsidium. Gewählt wurde er an der Delegiertenversammlung vom 22. Mai 2024. Er bedankt sich für das Vertrauen der Mitglieder, seiner Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsvorstand, aber auch des gesamten Teams von Inspektion und Administration: «Die AMKBE ist gut aufgestellt, um in Zukunft effizient und wirkungsvoll die vorgegebenen Ziele zu erreichen. Ich freue mich darauf, die grossen Herausforderungen zusammen mit allen Beteiligten anzugehen.»

Jürg Hostettler ist Mitinhaber der Staub + Hostettler AG mit Niederlassungen in Neuenegg und Düdingen und Mitglied der Zentralen Paritätischen Berufskommission des Maler- und Gipsergewerbes (ZPBK). Die Übergabe aller strategischen und operativen Themen ist bereits erfolgt – «auf sehr professionelle Weise und ganz im Sinne der AMKBE», wie Hostettler sagt. Der Vorgänger Corrado Pardini hat den Verein durch eine intensive Zeit geführt, die geprägt war von einer strategischen Neuausrichtung der AMKBE und verbunden mit personellen Wechseln.
Zuletzt hat der Verwaltungsvorstand die Demission des Geschäftsführenden Chefinspektors Daniel Matošević per Ende Juli entgegengenommen. Im Namen der AMKBE bedanken sich Jürg Hostettler und Corrado Pardini bei Daniel Matošević für die geleistete Arbeit und wünschen ihm für die berufliche Zukunft alles Gute. Unter seiner Führung konnte der Verein zahlreiche wichtige Projekte umsetzen und Fortschritte in der Reorganisation erzielen.

BVG-Reform: Ja am 22. September 2024

Der Bundesrat gibt heute bekannt, dass am 22. September 2024 die Volksabstimmung über die BVG-Reform stattfindet. Die Reform schliesst Rentenlücken für Teilzeiterwerbstätige und Personen mit tiefen Einkommen. Davon profitieren insbesondere auch viele Frauen. Zudem schafft sie mehr Gerechtigkeit zwischen den Generationen und verbessert die Arbeitsmarktchancen älterer Arbeitnehmender.

Das schweizerische Dreisäulenmodell in der Altersvorsorge ist ein Erfolgsmodell. Damit dies so bleibt, müssen die einzelnen Säulen an die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen angepasst werden. Die BVG-Reform leistet diesen wichtigen Beitrag für die zweite Säule, indem verschiedene bestehende Mängel behoben werden.  Davon profitieren alle Generationen: die Jungen, die Menschen mittleren Alters und die heutigen Rentnerinnen und Rentner.

Rentenlücken für Teilzeiterwerbstätige und viele Frauen schliessen

Wer ausreichend in der AHV und im BVG versichert ist, kann auf eine bessere Rente zählen. Viele Teilzeiterwerbstätige und Angestellte mit tiefen Einkommen erhalten heute aber keine oder nur eine kleine BVG-Rente. Davon betroffen sind insbesondere Frauen. Ohne Pensionskasse entgehen ihnen Arbeitgeberbeiträge und Anlagerenditen für ihre spätere Altersrente. Zudem sind sie im Invaliditäts- und Todesfall nicht BVG-versichert (keine Invaliden- bzw. Hinterlassenenrenten). Es ist an der Zeit, diese Mängel mit Hilfe der BVG-Reform zu beheben. Sie schliesst Rentenlücken und entsprechend erhalten Teilzeitarbeitende und Arbeitnehmende mit tiefen Einkommen im Alter mehr Rente und sind bei Invalidität und Tod besser versichert.

Übermässige Belastung der Erwerbstätigen korrigieren

Aufgrund der höheren Lebenserwartung müssen die Altersrenten heute teilweise auf Kosten der Erwerbstätigen querfinanziert werden. Rund 85 Prozent der Versicherten sind davon nicht betroffen, weil ihre Pensionskasse ausreichend umhüllend ist oder sie die Altersleistung in Kapitalform beziehen. Die BVG-Reform löst das Problem auch für die übrigen Versicherten bzw. Pensionskassen. Dies schafft mehr Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Die jetzigen Rentnerinnen und Rentner sind nicht betroffen und die Übergangsgeneration erhält faire Rentenzuschläge.

Arbeitsmarktchancen für ältere Arbeitnehmende verbessern

Mit der BVG-Reform werden die BVG-Beiträge für Arbeitnehmende über 50 Jahre gegenüber heute reduziert. Diese Massnahme erhöht die Arbeitsmarktfähigkeit älterer Arbeitnehmender und senkt ihr Risiko, arbeitslos zu werden. Die Chancen auf eine neue Stelle steigen.

Weitere Informationen auf der Webseite «JA zur überfälligen BVG-Reform»

Newsletter 1-2024

Liebe Mitglieder, geschätzte Damen und Herren

Wir freuen uns, Ihnen unseren Newsletter 1-2024 zustellen zu dürfen.

Potzdonner – von Herausforderungen und Lösungen der GVB – Berner Arbeitgebertag 2024

Wir schauen auf einen gelungenen und lehrreichen Berner Arbeitgebertag zurück.

Der diesjährige Berner Arbeitgebertag fand in den Räumlichkeiten der Gebäudeversicherung Bern statt. Das spannende Hauptreferat von Stefan Dürig, CEO, bot den über 80 Teilnehmenden einen spannenden Einblick in die Herausforderungen und Lösungen der GVB.

Ein herzliches Dankeschön an Stefan Dürig und die GVB für diesen gelungenen Anlass!

NEIN zur 13. AHV-Rente, JA zur Renteninitiative

Abstimmungsempfehlung für den 3. März 2024

Am 3. März 2024 stimmen wir über die 13. AHV-Rente und die Renteninitiative ab. Die Mehrausgaben für eine zusätzliche Rente würde Kosten in Milliardenhöhe bedeuten und der 1. Säule massiv schaden. Sinnvoller ist es, die Schweizer Altersvorsorge langfristig zu stabilisieren, wie dies mit der Renteninitiative möglich wäre.

Auch Bundesrat und Parlament sehen keinen finanziellen Spielraum für eine 13. AHV-Rente. Die meisten Pensionierten sind nicht auf eine 13. AHV-Rente angewiesen. Für Personen mit geringen finanziellen Möglichkeiten gibt es bereits heute Ergänzungsleistungen.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, an der Volksabstimmung vom 3. März 2024 teilzunehmen und wie folgt zu abzustimmen:

  • NEIN zur Initiative für eine 13. AHV-Rente
  • JA zur Renteninitiative

Lesen Sie mehr unter www.13ahv-nein.ch und https://renten-sichern.ch/

Weitere Links:

BERNER ARBEITGEBERTAG 2024

Aufgrund des Klimawandelns kommt es zu häufigeren Starkwetterereignissen. Stefan Dürig, CEO der Gebäudeversicherung Bern, zeigt in seinem Referat auf, wie sich die Schäden entwickeln, welche weiteren Themen die GVB herausfordert und warum sie gerade als Monopolistin innovativ und nachhaltig sein muss.

National- und Ständeratswahlen

Die Stimmbevölkerung bestimmt am 22. Oktober 2023, welche Persönlichkeiten während der kommenden Legislatur die politischen Entscheide unseres Landes prägen werden. Zusammen mit dem Gewerbeverband Berner KMU und dem Handels- und Industrieverein des Kantons Bern lancieren die BERNER ARBEITGEBER die Kampagne „wählt-kmu„. Auf dieser Plattform finden Sie unter anderem eine Rangliste nach der Wirtschaftsfreundlichkeit der kandidierenden Mitglieder, bzw. Kaderpersonen unserer Mitgliedsfirmen. Wir empfehlen Ihnen, diese wirtschaftsfreundlichen KandidatInnen und Kandidaten zu wählen!

Die vollständige Medienmitteilung lesen hier klicken

Lohnrunde 2024: Ein konstruktives Miteinander ist gefragt

Der Herbst hat erst begonnen, da werden bereits scharfe Forderungen zur Lohnrunde 2024 laut. Diese müsse massiv höher als bislang ausfallen, um Arbeitnehmende zu stärken. Krankenkassenprämien und Mieten werden teurer, die Kaufkraft müsse entsprechend steigen. Die Absender dieser Forderungen mögen es gut meinen, sie übersehen jedoch Grundsätzliches: Die Arbeitgeber befinden sich zurzeit in einer äusserst herausfordernden Situation. Über verschiedene Branchen hinweg haben wir einen hohen Fach- und Arbeitskräftemangel, gleichzeitig ist das wirtschaftliche Umfeld angespannt. Sprunghafte Zinsentwicklungen, eine unsichere Weltwirtschaftslage sowie ein stetig zunehmender Regulierungsdruck grenzen den Spielraum von Arbeitgebern ein – und damit die Möglichkeit, flexibel auf sich ändernde Rahmenbedingungen einzugehen.

Seit jeher ist eine der wichtigsten Errungenschaften unseres Landes das hohe Mass an Arbeitsfrieden und unsere starke Sozialpartnerschaft. Diese hat unsere Bevölkerung und Wirtschaft während Krisen wie der Wirtschaftskrise um 2008 oder der Covid-Pandemie stets solide getragen. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass dies auch in Zukunft so sein wird. Überhöhte Lohnforderungen können die aktuelle Situation verschärfen, das Gleichgewicht im Arbeitsmarkt gefährden und unsere Wettbewerbsposition empfindlich strapazieren. Wir müssen vernünftige und nachhaltige Lösungen für Arbeitnehmer wie für Arbeitgeber finden – nur so tragen wir unseren wirtschaftlichen Erfolg in die Zukunft. Populistische Lösungsideen und simple Lohnerhöhungen höhlen die Sozialpartnerschaft aus und lösen die Probleme nicht.

Als Präsident der BERNER ARBEITGEBER betone ich: Wir müssen der Polarisierung von Arbeitnehmenden und Arbeitgebern entgegenwirken. Wir alle profitieren von einer starken Sozialpartnerschaft und dieser Wert wird insbesondere in Krisen spürbar. Es braucht nun ein gemeinsames Ziel für unsere Wirtschaft, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und einen offenen Dialog über Lösungen. Die Arbeitgeber bieten Hand für ein konstruktives Miteinander – nicht aber für Pflästerli-Massnahmen, die unserer Wirtschaft, unserem Standort und schlussendlich jedem und jeder Einzelnen schaden werden.)

Öffentlichkeitsarbeit

Fünf Berner Wirtschaftsverbände lancieren eine Kampagne und verstärken ihre Zusammenarbeit im Interesse des Kantons Bern.

Die BERNER ARBEITGEBER lancierten am 18. September 2023 gemeinsam mit dem Handels- und Industrieverein des Kantons Bern, den Berner Bauern, dem Gewerbeverband Berner KMU und dem kantonalen Hauseigentümerverband eine Kampagne unter dem Label «BEstouz», um die Bevölkerung aufzurufen, sich mit ihrem Arbeitsplatz zu identifizieren bzw. stolz zu sein, einen Beitrag zum Wohlergehen der Gesellschaft in unserem Kanton zu leisten

Es ist immer wieder festzustellen, dass sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger oft nicht bewusst sind, dass ihr eigener Arbeitsplatz von guten staatlichen Rahmenbedingungen abhängig ist und dass ihr Wohlergehen keine Selbstverständlichkeit ist. Auch sehen sich viele Arbeitnehmende nicht als Teil der Wirtschaft. Die Unternehmen erscheinen dabei als Drittperson, obwohl sie ohne Arbeitnehmende gar nicht existieren würden. Das möchten die 5 Verbände nun ändern. Sie rufen die Bevölkerung dazu aufrufen, stolz zu sein. Stolz auf ihren Beitrag zum Wohlergehen der Gesellschaft, stolz, Teil eines Unternehmens zu sein, welches dies ermöglicht.

Die 5 Verbände erarbeiten derzeit eine gemeinsame Mehrjahresplanung für eine mediale Präsenz. Dabei sollen vor allem die Power und Reichweite der bestehenden Verbandsmedien sowie die sozialen Medien genutzt und auch die Mitglieder einbezogen werden. Als wichtigstes visuelles Mittel wurde ein Label «BE-Stolz» kreiert, welches eine breit gefächerte Nutzung ermöglicht. Dabei steht «BE» doppeldeutig sowohl für den Kanton Bern als auch als Aufruf «sei» aus dem englischen abgeleitet.

Der Startschuss des Projektes erfolgte am Montag, 18. September 2023, anlässlich der traditionellen Sichlete der Berner Bauern um 11:00 Uhr auf dem Bundesplatz.

Mehr erfahren Sie auf der Website «BEstouz.ch», wo Sie sich auch als Botschafter oder Botschafterin eintragen können. Die vollständige Medienmitteilung lesen hier klicken

Energiemangellage auch in diesem Winterhalbjahr?

Vor einem Jahr war am Energiemarkt der Teufel los. Der Referenzpreis für europäisches Gas, der am niederländischen Handelspunkt TTF gebildet wird, stieg auf gut 300 Euro je Megawattstunde ein zehnmal höherer Wert als sonst. Die Strompreise folgten diesem rasanten Anstieg und Befürchtungen über Gasmangel und Blackouts im Winter nahmen zu. Wie sieht es nun diesen Winter aus?

Klar ist, dass sich die Lage heute wesentlich entspannter präsentiert als im vergangenen Jahr: Die Gasversorgung ist – auch dank Flüssiggas – gewährleistet und die europäischen Gas-Speicher sind gut gefüllt, die französischen Kernkraftwerke sind weitgehend wieder am Netz, das Ersatzkraftwerk in der Schweiz steht bereit, die Stauseen mit der Reservehaltung verfügen über einen guten Füllstand. Eine totale Entwarnung will aber dennoch niemand geben. Jedenfalls dürfte Europa mit einem durchschnittlich kalten Winter gut klarkommen. Ein kalter Winter könnte aber zu Überraschungen führen, wenn sich zusätzlich weitere negative Bedingungen kumulieren. Neben der Temperatur ist etwa die Nachfrage nach Energie in China relevant, wo sich die Wirtschaftslage zwar momentan eingetrübt hat, oder ein möglicher Ausfall mehrerer Kernkraftwerke.

Wenn Sie sich als Unternehmen zusätzlich informieren wollen, empfehlen wir Ihnen das Dashboard des Bundesamtes für Energie. Hier finden Sie auch eine aktuelle Lageurteilung.

Was wir tun

Sehr geehrte Damen und Herren

Besten Dank für Ihr Interesse an der Mitgliedschaft im Verband der Arbeitgeber Region Bern. Gerne werden wir Sie in den nächsten Tagen kontaktieren.

Freundliche Grüsse
Verband der Arbeitgeber Region Bern